Call for Papers

67. Internationale AWR-Migrationskonferenz (online)

9./10. Februar 2022

Online an der Theologischen Hochschule Friedensau (ThHF) mit

Fachbereich Politikwissenschaften, Universität Sapienza Rom, und

HAW Würzburg-Schweinfurt (FHWS)

 

SAVE THE DATE UND CALL FOR PAPERS

 

Globale Migration:
Trans-kulturelle, trans-disziplinäre und
intersektionale Perspektiven

www.awr-int.de

 

Vorsitz:
Jun.-Prof. Dr. Simone Emmert, LL.M.Eur. (ThHF, Friedensau, Deutschland)

Ko-Vorsitzende:
Prof. Dr. Luigino Manca (La Sapienza, Rom, Italien)
Prof. Dr. Ralf Roßkopf (GJU, Jordanien / FHWS, Deutschland)

 

Die 2022 stattfindende Konferenz „Globale Migration“ hat zum Ziel, aktuelle Themen der Migration aus einer transkulturellen, transdisziplinären und intersektionalen Perspektive zu behandeln.

Der Begriff transkulturell kann als „eines der wichtigsten und am meisten diskutierten konzeptionellen Schlüsselwörter in den Geistes- und Sozialwissenschaften der letzten Jahre“ angesehen werden und bezieht sich auf den Begriff transculturación von Fernando Ortiz aus dem Jahr 1940 (König/Rakow, Universität Heidelberg, übersetzt). Ziel war es, einen Begriff zu finden, der einen dynamischen Kulturbegriff beinhaltet, der eine neue kulturelle Synthese ermöglicht.

Die transdisziplinäre Perspektive lädt Forscher und Praktiker aus „verschiedenen Disziplinen ein, gemeinsam neue konzeptionelle, theoretische, methodologische und translationale Innovationen zu entwickeln, die disziplinspezifische Ansätze integrieren und über diese hinausgehen, um ein gemeinsames Problem anzugehen“ (Harvard University, übersetzt).

Die intersektionale Perspektive wurde ursprünglich 1989 von der afroamerikanischen Anwältin Kimberlé Crenshaw eingeführt. Nach diesem Konzept machen Menschen unterschiedliche Erfahrungen mit Diskriminierung, je nachdem, ob sie eine Frau, eine farbige Person, eine ältere Person usw. sind.

Die Forschungsgesellschaft hat ihren Ursprung in der 1950 gegründeten Association for the Study of the European Refugee Problem (AER) und fusionierte 1961 mit der 1954 gegründeten Association for the Study of the World Refugee Problem (AWR). Als erste internationale Forschungsvereinigung auf dem Gebiet der Zwangsmigration stützt sie sich auf ihr internationales und interdisziplinäres Netzwerk und bietet eine Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaftlern und Praktikern.

Die Vortragssprache ist Englisch. Die Konferenz soll Forscher aus der ganzen Welt zusammenbringen, um in verschiedenen Panels über neue Interessengebiete im Zusammenhang mit der Migration zu diskutieren.

 

1. Themen der Konferenz

Die Beiträge sollten eines der folgenden Themen aus ihrer transkulturellen, transdisziplinären oder intersektionalen Perspektive behandeln:

  • Methodik und neue Ansätze in der transkulturellen, transdisziplinären und intersektionalen Migrationsforschung
  • Rechte, Normen, Ethik und Migration
  • Geschlecht/Sexualität und Migration
  • Religion und Migration
  • Mehrsprachigkeit und Migration
  • Bildung und Migration
  • Behinderung und Migration
  • Alter und Migration
  • Kultur/Herkunft/Rasse/ethnische Herkunft/Farbe und Migration
  • Klima und Migration

Beiträge, die sich mit Querschnittsthemen der öffentlichen Gesundheit (einschl. COVID-19), den Auswirkungen auf den Sozialstaat und die Besteuerung sowie der organisierten Kriminalität innerhalb der genannten Themen befassen, sind willkommen.

 

2. Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für Referate, Panels oder Workshops

Sie können entweder ein einzelnes Papier, ein Panel oder einen Workshop einreichen (für alle Sitzungen, die mehrere zusammenhängende Beiträge umfassen, werden jeweils 90 Minuten angesetzt), die in einem Blind-Peer-Review-Verfahren geprüft werden:

  • Kategorien von Vorschlägen:
    • Online-Formular für Einzelvorträge (jeder Vortrag: 20 Min., plus 10 Min. Diskussion)
    • Online-Formular für Panelvorschläge (jedes Panel: 90 Min. inkl. Diskussion)
    • Online-Formular für Workshop-Vorschläge (jeder Workshop: 90 Min.)
  • Die Einsendung Ihres Vorschlag muss enthalten:
    • Namen und E-Mail-Adressen der Vortragenden oder des Hauptorganisators und des Mitorganisators (falls vorhanden, bevorzugen wir zwei Vortragende oder Organisatoren, falls unvorhergesehene Umstände eintreten);
    • den vorgeschlagenen Titel des Vortrags, des Gremiums oder des Workshops;
    • die passenden Konferenzthemen;
    • eine 500 Wörter lange Zusammenfassung Ihres Beitrags für das Konferenzprogramm.
  • Einreichungsfrist für den Vorschlag: 30. September 2021, 23:59 MEZ.
  • E-Mail für die Einreichung: info@awr-int.de
  • Single-Blind-Review-Verfahren
  • Annahme-/Ablehnungsschreiben: bis 15. November 2021
  • Einreichungsfrist für die Präsentation: 1. Februar 2022, 23:59 MEZ.
  • Frist für die Einreichung von Beiträgen: 31. März 2022, 23:59 MEZ.
    • Die Beiträge müssen der Vorlage und den Stilrichtlinien entsprechen, um akzeptiert zu werden.
    • Die Arbeiten sollen zwischen 10-20 Seiten umfassen.
    • Es werden nur Arbeiten angenommen, die innerhalb der Frist eingereicht werden.

 

3. Konferenz-Arbeitssitzungen

Einzelne Vorträge, Panels und Workshops werden im gesamten Konferenzprogramm in Arbeitssitzungen thematisch zusammengefasst.

 

4. Veröffentlichung

Alle angenommenen und eingereichten Beiträge sollen in einem von Fachleuten begutachteten Medium veröffentlicht werden, entweder in den Abhandlungen zu Migrations- und Flüchtlingsfragen oder im neu aufgelegten AWR Bulletin – Quarterly on Refugee Problems.

 

5. Konferenz-Gebühren

  • Regulär: 80 EURO
  • AWR-Mitglieder: 40 EURO
  • Globaler Süden: 25 EURO
  • Studierende: 25 EURO

 

6. Wissenschaftlicher Ausschuss

  • Prof. Dr. Markus Babo, Katholische Stiftungshochschule München, Deutschland
  • Prof. Dr. Raffaele Cadin, Universität Sapienza in Rom, Italien
  • Dr. Andrea Crescenzi, Nationaler Forschungsrat, Italien
  • Jun. Prof. Dr. Simone Emmert, Theologische Hochschule Friedensau, Deutschland
  • Prof. Dr. Barbara Franz, Rider University, U.S.A.
  • Dr. Reká Friedery, Ungarische Akademie der Wissenschaften, Ungarn
  • MMag. Iris Gachowetz, Bundesverwaltungsgericht, Österreich
  • Prof. Dr. Christine Hildebrandt, Deutsch-Jordanische Universität, Jordanien
  • Prof. Dr. Jens Löcher, Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung, Deutschland
  • Prof. Dr. Uzoma Okoye, Universität von Nigeria Nsukka, Nigeria
  • Prof. Dr. Luigino Manca, Universität Sapienza in Rom, Italien
  • Prof. Dr. Hannah Reich, HAW Würzburg-Schweinfurt, Deutschland
  • Prof. Dr. Ralf Roßkopf, Deutsch-Jordanische Universität, Jordanien / HAW Würzburg-Schweinfurt, Deutschland
  • Prof. Dr. Andrzej Sakson, Adam-Mickiewicz-Universität, Polen
  • Prof. Dr. Sibylle Wollenschläger, HAW Würzburg-Schweinfurt, Deutschland

Melden Sie sich hier zur Konferenz im Februar 2022 an

Bitte das Anmeldeformular bis spätestens 31. Januar 2022 per mail zurücksenden an

info@awr-int.de

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